Die Gartensaison beginnt und schon jetzt sollten Sie sich Gedanken darüber machen, wir Ihr Garten im Sommer aussehen soll. Wollen Sie einen Garten mit überwiegend blühenden Blumen gestalten oder soll der Garten auch als Nutzgarten dienen. Haben Sie sich sodann entschieden, kann geplant und eingekauft werden.
Ein blühender Bauerngarten, ein Idyll zum Entspannen
Wollen Sie sich im Frühjahr und Sommer entspannen, bietet es sich an, viele im Sommer blühende Stauden in den Garten einzusetzen und ein Stück Rasen in die Mitte einzuplanen. So kann man direkt von der Terrasse herunter einen Rasen planen und rundherum einen etwa ein Meter breiten Streifen, der an manchen Stellen auch ein wenig breiter werden kann, in den die Bauernblumen eingepflanzt werden. Dadurch, dass der Rand wellenförmig verlaufen sollte, wirkt der Garten ein wenig entspannter und nicht so akkurat. So sollte es bei einem Bauerngarten sein. Sodann setzt man entlang des Beetes jetzt im Frühling die gewünschten Stauden und Blumen ein. Hier können Sie sich im Gartencenter beraten lassen, wann welche Stauden blühen. Setzen Sie ruhig Früh- und Spätblüher nebeneinander ein, so haben Sie das ganze Jahr über einen blühenden Garten. Denn wenn die Frühblüher verblüht sind, beginnen die Spätblüher bis in den weiten Herbst hinein zu blühen. Ein weiterer Aspekt für Staudenpflanzen ist, dass diese den Winter draußen verbleiben können und Sie sich im nächsten Jahr keine große Arbeit mehr mit den Blumen machen müssen.
Ein Gemüse- und Kräutergarten – der Stolz einer jeden Hausfrau
Möchten Sie jedoch Ihren Garten sinnvoll nutzen, können Sie einen Gemüse- und Kräutergarten anlegen. Hierzu sollten Sie in einer Ecke einen Frühbeetkasten einplanen. Hierin können im Winter bereits Salat, Kräuter und andere Gemüsesorten, wie zum Beispiel Karotten, vorgezogen werden. Auch wenn Sie Ihre Tomaten- und Paprikapflanzen selber ziehen wollen, können diese im Frühbeetkasten vorgezogen werden. Im April oder Mai, wenn die Nächte frostfrei werden, ist es dann soweit, dass Sie Ihre Gemüsepflanzen ins Beet setzen können. Am besten pflanzen Sie Tomaten, Paprika, Auberginen und alle anderen Gemüsesorten zeitversetzt ein. Das heißt, alle drei Wochen werden neue Pflanzen der gleichen Sorte eingesetzt. So haben Sie den ganzen Sommer über eine reichhaltige Ernte. Den Kräutergarten können Sie in einer anderen Ecke des Gartens mit großen Steinen einfassen und im April schon einsäen. Denn die Kräuter kann man den ganzen Sommer über ernten. Hier bieten sich Basilikum, Rosmarin, Thymian, Minze oder Kerbel an. Neben dem sinnvollen Ernten der Kräuter sehen diese auch noch sehr hübsch aus und haben kleine Blüten, die Ihren Garten verschönern.
Bei einem großen Garten bietet es sich an, beide Gärten zu verbinden
Haben Sie das Glück, einen schönen großen Garten am Haus zu besitzen, können Sie die beiden beschriebenen Gärten auch sehr gut miteinander verbinden. Von der Terrasse aus geht man auf den Rasen, der mit den Bauernblumen eingefasst ist. Durch diese Blumen gibt es einen kleinen Weg aus flachen Steinen, durch den Sie in den dahinterliegenden Gemüse- und Kräutergarten gelangen können, der am besten durch einen kleinen Jägerzaun vom Blumengarten abgetrennt wird. Im Sommer ist es natürlich besonders wichtig, dass Sie an heißen und vielen sonnigen Tagen beide Gärten immer gut wässern. Ebenfalls sollten Gemüse und Blumen sowie der Rasen zwischendurch gedüngt werden.